Die Worte Gottes

Im Jahr 1958 hörte ich mit sechzehn Jahren das erste Mal Gottes Stimme. Damals wußte ich jedoch nicht, dass es Gottes Stimme war. Erst nach vier Jahren, im Jahr 1962 realisierte ich es. Im Jahr 1970, als ich 28 Jahre alt war, traf ich Jesus persönlich und hörte seine Stimme. Gottes Stimme ist tief und erhaben, Jesus’ Stimme ist freundlich und zart.

29. Oktober 1958, das erste Mal hörte ich Gottes Stimme

Im Jahr 1958, als ich 16 Jahre alt war, besuchte ich die Missionsanstalt in Gimcheon in Gyeongsangbukdo. Im Oktober desselben Jahres zog ich nach Jeonnongdong Dongdaemun-gu Seoul um. Einige Tage nach dem Umzug, am 28. Oktober 1958, starb mein Vater. Die nächsten Tage ging ich zu meiner Tante, um ihr die Trauernachricht mitzuteilen. Während dieser Zeit dachte ich, ich habe keinen Vater mehr. Dann hörte ich eine Stimme vom Himmel, ›Wo suchst du deinen Vater? Dein Vater ist im Himmel.‹ Ich schaute auf den Himmel auf und sah nur Wolken. Ich merkte erst im Jahr 1962, dass es Gottes Stimme war.

Mitte April 1964, »Nenn mich Vater.«

Seit Juni des Jahres 1960 arbeitete ich beim Daeil Holzhandel in Yongdudong in Seoul und verlor meinen Job im Jahr 1962, da meine Firma auf Grund eines Stadtplanes geschlossen wurde. Ich war wieder auf Arbeitssuche und in einer Vision wurde mir von meinem Vorgänger vorgeschlagen, ein Missionar zu wer- den. Ich ging zu einer Missionsanstalt, die in Bumbakdong Sosa-gu Bucheon Gyeonggi-do liegt und nahm an einem Bibelseminar für Missionare teil.
Eines Tages kam ich nach dem Bibelkreis frühmorgens nach Hause und schlief kurz ein. Im Schlaf sagte Gott zu mir: »Ab jetzt, wenn Du nach mir suchst, nenn mich Vater, statt Gott. Dann werde ich so antworten: ›Ich bin da.‹« Die Stimme war die gleiche, die ich mit 16 Jahren gehört hatte.
Nachdem ich Pfarrer wurde, erkannte ich Gottes Versprechen undzwar, dass er dem Überwinder das Quellwasser des Lebens schenkt, damit er es den Durstigen für keinen Preis verteilt. Zudem wurde mir klar, dass er dem Über- winder das Versprechen gegeben hat sein Gott zu sein und der Überwinder Gottes Sohn sein wird. (Apokalypse 21:6-7)

August 1970, Leerstellen in der Bibel

Gott befahl mir in einer Vision die Bibel aufzuschlagen. Die Bibel war 3-4 mal größer als die Bibel wie wir sie kennen. Gott sagte: »Öffne das Buch Genesis.« Es war auf Koreanisch geschrieben und es gab überall Leerstellen. Gott sagte mir: »Schau die Leerstellen an. Sie repräsentieren die Stellen, die versteckt wurden.« Ich schaute auf die Stellen und es erschienen Szenen wie aus einem Film vor mir. Es handelte sich um Geschichten, die Gott vor dem Teufel versteckt hatte. Seit jener Zeit zeigte Gott mir mehre Geschichten in den Szenen, wann immer ich neugierig über Gottes Werk war und begriff ihre Bedeutung.

Oktober 1972, Sturrer als Moses Nachfolger

Gott öffnete das Himmelstor und erzählte die Geschichte von den Vorgän- gern. »Ich werde diese Nation vernichten. Diese Menschen sind sturrer als diejenigen, die mich in der Wüste verärgerten, damals zur Zeit Moses.« Got- tes wütende Stimme ertönte von oben und die Erde zitterte. Ich spürte wie mein Gesicht bleich vor Angst wurde. Nachdem sich mein Atem beruhigte, sprach ich: »Mein allmächtiger Gott im Himmel, selbst zur Zeit von Moses warst du gütig und hast die Menschen nicht vernichtet als du Moses Bitte um Gnade gehört hast. Ich weiß nicht, warum du so wütend bist, aber ich weiß, dass du einen Grund hattest zwei Olivenbäume zu pflanzen. Ist es nicht recht, wenn du von deiner Wut loslässt und mir auch eine zweite Chance gibst?« Gott antwortete nicht und das Licht verschwand langsam während sich das Himmelstor schloss.

18. März 1973, Befehl den alten Job wiederaufzunehmen

Gott zeigte mir in einer Vision die Blumen am Akazienbaum und sagte, dass ich als Missionar wiedereintreten und meine Mission ausführen soll, bevor die Blumen zu blühen begannen. Als ich dies hörte, dachte ich intuitiv, dass der Übergang vom Vorgänger zu mir nicht so rund laufen würde. Nicht so wie Moses und Joshua, sondern wie Saul und David. Ich antwortete nicht.

20. März 1973, Aufforderung wiedereinzutreten

Zwei Tage nach seinem Befehl sein Diener zu werden, forderte Gott mich abermals auf und sagte, dass ich mich beeilen solle, da die Situation in Jeon- dogwan sehr dringed sei. Ich hatte damals viel zu tun und bat Gott um sechs Monate mehr Zeit.

Juni 1973, Nukleare Waffe

In einer Vision erzählte Gott mir etwas über nukleare Waffen. Gott sagte, dass die Menschen nukleare Waffen hergestellt haben und sie stolz darauf sind. Wenn jedoch mehr Zeit vergehen wird, wird es schwierig nukleare Waffen handzuhaben und die Menschen werden es bereuen sie jemals gebaut zu ha- ben.

2. Oktober 1973, »Mach es getrennt.«

Ich kehrte am 16. September zur Missionsanstalt zurück, aber als das Gerücht umherging, dass ich der zweite Olivenbaum sei, wurde ich entlassen. Etwas später, in einer Vision am frühen morgen, bekam ich Anweisungen über mei- ne zukünftige Aufgaben. Gott zeigte mir vier verschiedene Visionen.
Zuerst zeigte die Kanzeln in Jeondogwan, wo Prediger mit solcher Arroganz erfüllt waren, dass sie in den Augen Gottes abscheulich waren.
Zweitens, zeigte er mir einen Hirtenhund, der zum Gottesdienst kam, aber anstatt, dass er weggescheucht wurde, liefen die Kirchengänger mit ihm um die Kirche herum, um ihn zu entheiligen.
Die dritte Vision zeigte einen Platz, der gefüllt war mit Insekten und Motten, angelockt vom glimmenden Licht, anstelle des Taus und dem Duft. (Das Got- teswasser vgl. Isaiah 26:19 und Hosea 14:5-6).
Die vierte Vision zeigte den Vorgänger. Nachdem er von dem Gerücht hörte, dass ich der zweite Olivenbaum sei, wegen der Predigt in Jeondogwan in Hongje-dong, wurde er wütend, da sich eine solche Sache nicht angemessen gelöst wurde, sofort an ihn berichtet werden musste. Er verlor all seine spiri- tuelle Größe und war nicht mehr als ein normaler Mann.
Danach zeigte Gott mir die Menschen, wie sie in der Missionsanstalt Gottes- dienst hielten. Gott sagte mir, dass ich an einem Platz im Osten von Dongae- moon neu anfangen soll.

November 1973, Der Ausbesserer

Bevor ich bei der Heiligen Eden Kirche anfing, sagte Gott: »Wenn du die Situation ausbesserst, werde ich dich anerkennen und dich belohnen. Wenn du den Schaden des Vorgängers behebst, wird auch sein Ruhm auf dich schei- nen.«

November 1973, Abwendende Kirchenmitglieder

Ich begann am 17. November 1973 in der Heiligen Eden Kirche. Ein Tag später, predigte ich Gottes Worte mit Leidenschaft und kam nach Hause. In dieser Nacht zeigte Gott mir eine Szene eines Gottesdienstes mit sehr weni- gen Menschen. »Schau, wie deine Anhänger nicht auf deine Predigt hören und ignorieren.« In der Vision hatten die Menschen tatsächlich das Gesicht zur Seite gedreht und schauten in eine andere Richtung. Gott zeigte mir, wie wenig meine Anhänger mir vertrauten.

Dezember 1973, 10mal stärker ist das Wasser des Lebens

Gott sagte mir in einer Vision. »Zu deiner Zeit wird die Kraft und die Wirk- samkeit des Lebenswassers zehnmal stärker sein als zu der Zeit der Vorgän- ger.«

15. März 1974, Zechariahs Prophezeiung

In einer Vision sagte Gott: »Was ich vor 2500 Jahren meinem jungen Knecht, Zechariah, gesagt habe, wird zu deiner Zeit wahr werden.« Da erfuhr ich zum ersten Mal, dass Zechariah so alt war wie ich, als er Gottes Knecht wurde.

April 1974, »Die Kanzel, auf der Du stehst, ist heilig«

In einer Vision zeigte Gott mir viele große Kirchen in und außerhalb von Korea. Ich sah mich in der Cheongryang-ri Kirche stehen unter dem offenen Dach und strahlendes Licht schien durch das Deckenloch vom Himmel. Gott sagte: »Die Kanzel, auf der du stehst, ist heilig. Das ist, weil meine Fürsorge mit Dir ist.«

1974, Nur die Reifen kommen rein

Gott sagte: »Nur wenn deine Anhänger reif sind, können sie in meine Welt eintreten. Wenn sie dies nicht sind, sollst du sie ebenfalls nicht reinlassen.«

1974, In meinem Kopf verzeichnet

Gott sagte mir, dass er mein Gehirn umgestaltet hat und zeigte mir dies in einer Vision. Er zeigte mir, dass kleine Zipfel in meinem Gehirn plaziert sind, die an die komplexen Bestandteile eines Radios erinnern. Und Gott sagte, dass in diesen Zipfeln 78000 Erinnerung gespeichert sind. »Da ich dein Ge- hirn umgestaltet habe, ist es anders als die Sonstigen. Wenn etwas in deinem Gehirn gespeichert wird, besonders Wissen im Bezug zum Himmel, sollst du es für den Rest deines Lebens erinnern können, so als wäre es gestern erst geschehen.«

1974, Gut gewässerter Garten

Gott sagte: »Wenn deine Anhänger dir ganz und gar verbunden sind, dann wird deine Arbeit gedeihen wie ein gut gewässerter Garten.«

Juli 1975, Das Millenium

Wärend meiner Predigt über die Apokalypse sprach ich über das Millenium und dachte, wie ermüdend es wäre für 1000 Jahre zu warten. In dieser Nacht sprach Gott zu mir: »Auf Erden scheinen 1000 Jahre sehr lang, aber in der geistlichen Welt ist es nur ein kurzer Moment.«

1975, Erwiderung

Gott versprach: »dass wenn diejenigen die unter dem ersten Olivenbaum ge- litten haben mit dir zusammenarbeiten, dann werden sie für alles entschädigt, auch für den Aufwand der Vorgänger.«

1975, Einsamkeit

Gott zeigte mir, wie sein Plan sich in der Zukunft entwickeln wird und sagte: »Wenn du älter wirst und viele Anhänger bekommst, wirst du dich einsam fühlen.«
Obwohl es nur eine Vision war, dachte ich darüber nach, warum ich mich mit vielen Anhängern einsam fühlen sollte. Die Zeit verging und ich bekam mehr Anhänger und fühlte die Isolation als Oberhaupt. Jemand, der mit niemanden über Gottes Werk reden konnte und dennoch für dessen Ausführung verant- wortlich war.

18. Oktober 1977, Die Liebe einer Mutter

Gott lehrte mich in einer Vision über die ehrliche Liebe von Hirten. Ein verlo- renes Kind suchte nach seiner Mutter, die weit weg war. Es hielt fälschlicher weise eine Frau in der Nähe für seine Mutter, aber als es bemerkte, dass es nicht seine Mutter war, ging er verweifelt auf die Suche und weinte weiter. Schließlich fand es seine Mutter und fand sich in ihrer liebevollen Umarmung. Ich sah es in dem warmen und zuneigungsvollen Blick der richtigen Mutter und der gleichgültigen Haltung der anderen Frau. Da hörte ich die Stimme Gottes: »Es gibt nichts wertvolleres als Hingabe und Aufopferung.« Er zeig- te mir, dass ich mich für meine Anhänger auf die selbe Weise hingeben und aufopfern muss, wie man es im Blick der richigen Mutter auf der Suche nach ihrem verlorenen Kind sehen konnte. Er machte mir auch klar, dass während kirchlicher Aktivitäten sich niemand über den Anderen auf Grund von man- geldner Kooperation ärgern soll. Darüber hinaus lernte ich, dass wenn jemand auch nur über die kleinste Sache in Gottes Tempel gleichgültig denken ver- mark, ihn in Bestürztheit bringen wird.
Darauf sah ich eine Frau in der Vision, die zu Gott in einer Kirche in Seoul betete. Nach ihrem Gebet fing sie an den Boden und die Fenster zu putzen. Während ich ihr zuschaute, sagte Gott: »Schau, ich werde jeden Dienst im Gedächtnis behalten, selbst das Staubwischen in der Kirche, und werde sie für ihre Leistung belohnen.«

1977, Gedenkgottesdienst

Gott zeigte mir, wie wichtig der Gedenkgottesdienst ist. Ich erfuhr, dass wenn diejenigen, die durch mich von der Wahrheit erfuhren einen Gedenkgottes- dienst hielten für die Menschen die ohne Kenntniss von Gottes Gnade gestor- ben waren, dann würde Gott dies trotzdem beim Jüngsten Gericht bedenken.

April 1980, Algoksungjeon-Vision

Es geschah während meiner fälschlichen Inhaftierung. Eines Tages hörte ich Gottes Stimme sagen: »Bau mir einen Tempel an einem ruhigen Ort eine Stunde von Seoul entfernt und erbringe mir Ehre.« Der neue Tempel hatte Vorhänge vor der Kanzel, welche nur während des Gottesdienstes offen wa- ren und sonst geschlossen blieben. Die Stühle des Chors waren in V-Form und so angerichtet, dass die Mitglieder zu beiden Seiten Platz nehmen können.

Oktober 1982, Kirchenbau in den Provinzen

Als wir eine Kirche in Incheon erbauten, befahl Gott mir in einer Vision auch in anderen Provinzen, auf die gleiche Weise, schnell Kirchen zu bauen. Dar- über hinaus befahl mir Gott zukünftig nur mit meinen Anhängern zusammen die Kirchen zu bauen.

September 1983, Aufbau des Nebengebäudes in Seoul

Als ich versuchte ein Nebengebäude für die Seouler Kirche zu bauen, sorgte ich mich um die finanziellen Umstände für die Kirchenmitglieder und konnte nicht um eine Spende beten. Da sagte Gott aber in meiner Vision: »80 Prozent deiner Anhänger verstehen deine Lehren über Gottes Gnade und werden dei- ne Anfrage annehmen. Auch wenn du mit der Konstruktion beginnst, wird ihr Vertrauen nicht rütteln. Darum sorge dich nicht und fange an.«

Dezember 1987, »Ich werde dich hochwürdigen.«

Nach dem Aufbau von Algoksungjeon sagte Gott: »Du hast sehr viel gearbei- tet, um meinen Tempel unter all den schwierigen Umständen zu errichten. Ich werde dich hochwürdigen in den Augen vieler Menschen.« Ich antwortete, dass: »Ich mit dem zufrieden bin, wie es ist. Viele meiner Anhänger haben hart gearbeitet und arbeiten immer noch hart, obwohl sie selbst verfolgt wer- den. Bitte belohne sie für alles, was sie gemacht haben.«